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Kostenfreie mobile Kinderkrankenpflege

Kinder sollen nur dann in ein Krankenhaus aufgenommen werden, wenn die medizinische Behandlung, die sie benötigen, nicht ebenso gut zu Hause oder in einer Tagesklinik erfolgen kann. 
EACH-Charta, Artikel 1


Am 1. Jänner 1977 wurde die Hauskrankenpflege als freiwillige Leistung der Sozialversicherungen eingeführt. Diese wurde erst ab 1.Jänner 1992 in die Pflichtleistung „Medizinische Hauskrankenpflege" umgewandelt und hauptsächlich von älteren Menschen beansprucht. Damals war den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern nicht bewusst, dass nicht nur für ältere Menschen ein Bedarf an mobiler Hauskrankenpflege besteht, sondern auch für Kinder und Jugendliche.
Erst Jahre später wurde die mobile Kinderkrankenpflege zum Thema. Durch den persönlichen Einsatz und das Engagement einiger diplomierter Kinderkrankenschwestern bzw. Kinderkrankenpfleger und durch die Zwischenfinanzierung von KiB wurde die mobile Kinderkrankenpflege aufgebaut. Durch dieses Angebot wurden und werden viele Krankenhausaufenthalte reduziert bzw. zur Gänze vermieden. In der Zwischenzeit gibt es genügend personelle Ressourcen, um die mobile Kinderkrankenpflege in ganz Österreich anbieten zu können. Die finanzielle Belastung für Eltern ist aber immer noch enorm und in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt.
KiB setzt sich dafür ein, dass Eltern durch den Selbstbehalt bei der mobilen Kinderkrankenpflege nicht zusätzlich finanziell belastet werden.

KiB