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Die Anfänge von EACH

Untersuchungen von PsychologInnen und KinderärztInnen um 1950 ergaben, dass die Betreuung von Kindern im Krankenhaus ihren emotionalen und psychischen Bedürfnissen nicht gerecht wurde. Insbesondere die damals übliche Trennung der Kinder von ihren Familien hatte unterschiedlich starke emotionale Störungen zur Folge, die sich auch längerfristig negativ auswirken konnten. Aus dieser Erkenntnis heraus wurden Veränderungen eingeleitet, um eine bessere Einbeziehung der Familien in die Pflege ihrer kranken Kinder zu fördern; Veränderungen, die nach und nach auch von den Pflegepersonen unterstützt wurden. Ausgehend von Großbritannien bildeten sich seit 1961 in vielen europäischen Ländern Selbsthilfegruppen, die sich für das Wohl von kranken Kindern im Krankenhaus einsetzen, Eltern/Bezugspersonen beraten und unterstützen, mit ÄrztInnen, Pflegepersonal und anderen Gesundheitsberufen zusammenarbeiten und sich gegenseitig informieren.


1988 trafen sich zwölf dieser Organisationen zur ersten Europäischen Konferenz in Leiden/Niederlande. An dieser Konferenz wurde die „Leiden Charta", heute EACH Charta, ausgearbeitet, die in zehn Punkten die Rechte von Kindern im Krankenhaus festlegt. Anlässlich der dritten Europäischen Konferenz 1993 in Österreich erfolgte die Gründung von EACH als Dachverband von gemeinnützigen Organisationen, die sich für das Wohl kranker Kinder und die Umsetzung der EACH Charta einsetzen. Ermöglicht wurde dies, weil KiB die Kosten rund um die Konferenz zum größten Teil getragen hat.

Detaillierte Infos erhalten Sie auf der offiziellen Website von EACH.

KiB