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Gründung

Eine schwere Lungenentzündung als Einjähriger überlebte Ernst Schausberger nur, weil er zu Hause drei Tage hindurch Tag und Nacht abwechselnd von seinen Eltern und älteren Geschwistern gepflegt wurde. Hingegen stirbt sein um drei Jahre älterer Bruder als Neunjähriger an Blinddarmentzündung im Krankenhaus. Als später sein eigener Sohn Peter nach einem kurzen Spitalsaufenthalt immer wieder erzählt, dass er in der Nacht im Krankenhaus große Angst hatte, stand für Ernst Schausberger fest, zu handeln!


1986 gründete eine Hand voll Eltern den Verein Kinderbegleitung.

Die Vision damals war, erkrankten Kindern Nähe und Geborgenheit zu geben - dort wo sie es zum Gesundwerden brauchen: während eines Krankenhausaufenthaltes. Die damals übliche Trennung der Kinder von der Mutter oder vom Vater während eines Spitalsaufenthaltes hatte nicht selten emotionale Störungen zur Folge. Die Motivation war, die Situation der Eltern bei der Begleitung der Kinder im Krankenhaus zu verbessern.

 

Zu dieser Zeit zahlte eine Bezugsperson pro Nacht 120,- Euro (ATS 1.700,-) für die Begleitung des kranken Kindes im Krankenhaus. Weiters standen keine geeigneten Räumlichkeiten für die Eltern zur Verfügung. Das Ziel der Vereinstätigkeit von KiB war damals und ist heute noch, Eltern mit kranken Kindern finanzielle und soziale Unterstützung zu geben. KiB will den Eltern das Gefühl vermitteln, dass sie in ihrer Situation mit ihrem kranken Kind nicht allein gelassen werden.

 

Interview mit Ernst Schausberger, KiB-Gründer und Ehrenobmann

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